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einführung/intro
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machen wir ein zahlenspiel: "staat
1.0" "staat
2.0" |
das
ist reine rhetorik. wobei... schon
damals hatten die thurgauer bauern rote nasen und dicke bäuche. die
grossen demos fanden nicht auf dem land statt. und das ist heute
wiederum ganz ähnlich. die grossen veränderungen finden nicht am
bodensee statt. |
was
wir zweitens zum ausdruck bringen wollen: (und
bevor wir fragen, wie eine neue verfasstheit aussehen müsste auch
überlegen, ob die idee des staates nicht zu bitterst versagt hat, als
dass wir eine fortsetzung davon wollen ;-)
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sie
haben noch nicht genug? also: lesen sie weiter: |
zum
beispiel peter heintz, jean ziegler, moritz leuenberger
oder sehen sie sich
folgendes an:
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Peter Heintz schreibt 1973 in seinem Vorwort zur zweiten Auflage von "Anarchismus und Gegenwart" im Karin Kramer Verlag Berlin: "...die Versuche, die Wirklichkeit und ihre Möglichkeiten einzuschränken, werden immer deutlicher sichtbar. Zudem betreffen die auffallendsten sozialen Neuerungen gerade Macht und Mittel der Gewalt. Das Gegenstück zum positiven Anarchismus illustrieren am besten jene Intellektuelle, die sich selbst als Sklaven der Macht deklarieren und sich ihr in einem Masse unterwerfen, das weit über das hinausgeht, was diese Macht zu erzwingen vermag. Man baut sich ein Gefängnis, das viel weniger Freiheit zulässt als die reale Machtstruktur, und weigert sich, dieses Gefängnis zu verlassen. Andres ausgedrückt, die Möglichkeit, die sich gerade aus der Emanzipation von Herrschaftsideologien ergeben, werden nicht nur nicht benutzt, sondern in autoritärer Weise negiert oder sogar verstopft. Der Autoritarismus hat sich seit langem nicht mehr so deutlich zu erkennen gegeben wie gerade in dem Augenblick, in dem neue Möglichkeiten entstanden sind und sich der menschliche Aktionsraum vergrössert hat. Zudem dürfte es ein leichtes sein, jene imaginären Gefängnisse in reale umzugestalten, und dann bleibt nichts mehr von der Emanzipation übrig, die sich in den anarchistischen Zeichen der Zeit angekündigt hat. Desto wichtiger scheint es mir, dass selbst bescheidene Möglichkeiten in herrschaftsarmen Räumen realisiert werden und damit Zeugnis ablegen von dem menschlichen Lern- und Neugerungspotenzial." def: für den positiven anarchismus gilt, dass er "ein positives verhältnis zu den unbekannten, ignorierten wirklichkeit zu realisieren versucht."
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"die einzige gegengewalt, die im entstehen begriffen ist, besteht aus den neuen sozialen bewegungen, die keine parteien sind, keine gewerkschaften, keine guerillaarmeen. sondern etwas ganz neues. sie arbeiten mit einem strikten minimum an verwaltungskosten und kennen keine bürokratisierung. bei ihrer entscheidungsfindung spielt ideologie eine sehr geringe rolle. sie reagieren mit rechtschaffenem pragmatismus, von fall zu fall. sie sind hyperaktiv und betreiben gewissermassen die permanente demonstration, die ihren widersachern keine atempause gönnt. eine extreme geistige und organisatorische mobilität kennzeichnet ihre aktionen. ihren jeweiligen besonderheiten und anliegen bleiben sie treu, jede hierarchie ist ihnen verpönt. sie verabscheuen die normierung - der sprache, der methoden des kampfes. sie lieben den austausch der ideen." (jean ziegler in: das buch, http://www.das-buch.ch, ausgabe frühling 2003, seite 11, interview: georges neuvecelle)
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"Der
Thurgau war ein Kanton der entschlossenen Veränderer" "-
nicht der Bewahrer, sondern der Erneuerer." "Der Thurgau
machte vor, wie man solche Chancen nutzen kann: als Laboratorium, das im
Kleinen Dinge ausprobiert, welche sich die Grossen vielleicht noch nicht
leisten können oder wollen, die sie aber später gerne übernehmen." |
weiter
mit leuenberger: "Diese Triebkraft war vor 200 Jahren im Thurgau vorhanden:
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anpassen
was nicht mehr passt!
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thomas
bornhauser thurgauer rebell > unterlage 1 > unterlage 2 |
unser
tagungskonzept für 2006 (pdf) |
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